Fard - Ego

By Lukas / On Oct.09.2015 / In Releases / Width

Infotext:

Seit seiner ersten Veröffentlichung im Jahre 2006 wurden Fards Videos viele Millionen mal angeschaut, stürmten seine Alben von Mal zu Mal höher in die Charts (66; 11; 2), doch es hat bis zu diesem Jahr gedauert, dass Fard sagen kann: „Ich habe mit 'Ego' ein Album gemacht, dass mich in vollem Umfang repräsentiert. Hier sind alle Aspekte meiner Persönlichkeit eingeflossen. Ego, das bin ganz ich.“
 
Der Rapper aus dem Ruhrpott hat sich nie verbiegen lassen. Seit Tag 1 weiß jeder Hörer, wofür Fard steht: Er beschreibt die Straßenrealität in einer hochwertigen Lyrik. Er verbindet Knowledge mit Rap-Technik.  Er spricht der jungen Generation aus der Seele, er versteht sie in ihren schwersten Momenten, ebenso wie in glücklichen, und er liefert gleichzeitig auch den Soundtrack zu den kämpferischen und arroganten Momenten im Leben.
 
Fard schafft es auf „Ego“ die vielen Facetten seiner Persönlichkeit ganz natürlich nebeneinander zu stellen. Neben Songs über schwere Kindheit oder schwierige Lebensumstände stehen hoffnungsvolle Songs über Träume und die eigene Kraft. Neben gefühlvollen Songs über gebrochene Herzen stehen harte Battle-Tracks und neben Songs über den schwer erarbeiteten Erfolg stehen auch Geschichten über die Schattenseiten, die ein Leben für den Erfolg mit sich bringen, egal, ob vor dem Mikrofon, auf dem Laufsteg oder auf der Straße.
 
Der rote Faden über alle Songs hinweg ist das ICH. Der Titel „Ego“ steht auch dafür, dass alle Geschichten so lebensnah sind, dass die Hörer sich mit den Figuren identifizieren können. Die Geschichten über diejenigen, die weniger Glück haben als andere und sich alles allein erkämpfen müssen, lassen die Hörer denken: „Das hätte mir auch passieren können, der (oder die) ist ja wie ICH.“ So macht Fard aus einem natürlichen Antrieb heraus Musik, in der sich jeder Einzelne wiederfinden kann.
 
Neben der Vermittlung von Werten und Wissen, war es Fard aber auch immer schon wichtig, die Hörer zu unterhalten. Seit jeher versucht er Alben zu kreieren, die wie ein Film funktionieren, mit Spannung, mit Gefühl, mit Aggressivität, mit Wut, mit Action und mit Drama. Für „Ego“ hat er dafür, ähnlich wie beim klassischen Drama in fünf Akten, seine Songs in fünf Phasen eingeteilt: die Traumfänger Phase, die Huckleberry Finn Phase, die Flucht Phase, die tipico Phase und die Paradies Phase. Man wird feststellen, dass diese Phasen auch für sich alleine stehen könnten, aber erst im Zusammenspiel wird deutlich, wie sich alle Songs gegenseitig beeinflussen.
 
Fards Wunsch war es bei diesem Album außerdem, dass auch die Musik die thematische Diversität abbildet. Dafür hat er es gewagt, einen Schritt weiter zu gehen. Die Basis aller Beats bleibt der von Fard bekannte Straßensound mit seinen einnehmenden Synthies und den aggressiven Drums. Doch davon lässt er sich auf „Ego“ keinesfalls einschränken, er hat gemacht, worauf er Lust hatte und einen Sound gewählt, der vollkommen im Hier und Jetzt klingt, und der Cuts genauso selbstverständlich als Specials einsetzt wie Trap-Drums oder einen Kinderchor.
 
Die Liste der am Album beteiligten Produzenten spiegelt die musikalische Vielfalt wieder: Joshimixu, Abaz, Gorex, Ignazio, Jumpa, 7Inch, B-Case, KD Beatz, OM Musik  Joznez und Illstrumental. Die Produzenten hat Fard teilweise auch zu sich eingeladen, um mit ihnen zusammen zu produzieren. Ebenfalls ein Novum, denn so nah war er noch bei keinem Album am Produktionsprozess dran. Für „Ego“, und für sich selbst, wollte er sicherstellen, dass er genau das bekommt, was er sich für dieses Album vorstellt.

 

Tracklist:

01. Keine Harmonie

02. Nazizi

03. Exklusiv & auf Deutsch

04. Traumfängerphase (Mezzanin)

05. Rohdiamant

06. Kalt wie Schnee

07. Sehnsucht

08. HuckleberryFinnPhase (Mezzanin)

09. Hai & Hyäne

10. Zlatani

11. Ich bin nicht so eine

12. Fluchtphase (Mezzanin)

13. Al-Fatiha

14. Von Hoffnung geprägt

15. Tipicophase (Mezzanin)

16. Final Cut (feat. Mobb Deep)

17. Grüße von Nazizi

18. Sünden & Tränen (feat. Snaga & Proph)

19. Paradiesphase (Mezzanin)

20. Maskenball

21. Bonnie & Clyde (feat. Amir der Sänger)

22. Am Ende (feat. Amir der Sänger)